Bilder und Gedichte von Marc Andeya-Trefny


Mit meinen Bildern möchte ich Geschichten erzählen – Geschichten, die jeder Betrachter individuell interpretieren und weiterspinnen kann.

 

Die meisten meiner aktuellen Werke bestehen aus Buntstiftzeichnungen, die ich collageartig weiterverarbeite und oft mit anderen, mitunter recht ungewöhnlichen bildnerischen Techniken kombiniere. Diese Methode gewährleistet mir ein hohes Maß an kompositorischer Spontaneität und Freiheit. Darüber hinaus entstehen reliefartige Effekte, die meine Bilder in unterschiedlichste visuelle Erzählebenen – manchmal auch Zeitebenen – unterteilen.

 

Da ich eine lange Karriere als Berufsmusiker hinter mir habe, spielt die Welt der Klänge auch in meiner Malerei eine gewichtige Rolle. So lasse ich mich zu meinen bildnerischen Arbeiten stets von ausgewählten Musikstücken inspirieren, denn Melodien und Akkordfolgen manifestieren sich in meinem Kopf seit jeher auch als Farben und Geschichten.

 

Zudem verfasse ich zu all meinen Bildern Gedichte, die gleichfalls aus der Musik oder aber aus den fertigen Gemälden hervorgehen. Die Themen und Stimmungen dieser Texte beziehen sich sowohl auf die bildnerischen Inhalte als auch auf die Musik. Seltener sind sie Resultate nahezu abstrakter Assoziationsketten.

 

Jedenfalls stellen Bild, Musik und Gedicht für mich eine lebendige Symbiose dar, weshalb ich sie auch gerne in ‚sinnlicher Kombination‘ präsentiere.

 

Gemeinsam mit dem Duftkünstler Yogesh aber gehe ich manchmal noch einen kreativen Schritt weiter, wenn wir sinnliche Gesamtkunstwerke erschaffen, die man zugleich sehen, hören, lesen und sogar riechen kann - ein Projekt, das Yogesh und ich ‚SENSART - die Kunst der Sinne‘ nennen.